Wir Lommatzscher pflegen den Sport
Der SSV Lommatzsch 1923 e.V. ist mit seinen über 200 Mitgliedern der zweitgrößte Verein der Stadt Lommatzsch. Wir bieten Breiten- und Freizeitsport in vier Abteilen und sind für neue Mitglieder immer offen.
Unsere Handballer bilden die größte Abteilung, gefolgt von den Keglern und der allgemeinen Sportgruppe, die Freizeitsport in drei Sportarten anbietet. Geführt wird unser Verein von einem dreiköpfigen Vorstand mit Eberhard Löwe, Christoph Boldt und Katrin Kramer. Den erweiterten Vorstand bilden dann noch dazu die drei Abteilungsleiter und die Frauenwartin. (Vorstand/ Kontakte)
Die Handballer des SSV Lommatzsch blicken auf eine erfolgreiche Geschichte zurück, heute spielen wir mit sechs Mannschaften in der Bezirksliga Sachsen-Mitte. Nachwuchsarbeit wird bei uns großgeschrieben. Es war nicht leicht wieder vier funktionierende Teams auf die Beine zu stellen, doch mit Hilfe unserer Übungsleiter ist uns dies erfolgreich gelungen. Im Erwachsenenbereich sind unsere Frauen- und Männermannschaft recht gut in die neue Saison gestartet.
Unsere Kegler spielen in der OKV-Meisterliga–Frauen und in der Bezirkskasse/Kreisklasse-Männer seit Jahren in ihren Klassen recht erfolgreich. Auch eine Seniorengruppe ist aktiv und trifft sich Freitag zum Sport treiben auf der Kegelbahn.
In der allgemeine Sportgruppe wird Montag Fuß- und Volleyball gespielt und auch die neu gegründete Laufgruppe trifft sich Montag am “Terence Hill”- Bad in Lommatzsch. Alle die sich in ihrer Freizeit etwas sportlich betätigen möchten, sind hier herzlich willkommen.
Ausführlicheres zu unserem Verein erfahren sie, wenn sie weiter auf unserer neuen Homepage “schnüffeln”. Vielleicht finden Sie oder Ihre Kinder ein interessantes Angebot, um den Sport in Lommatzsch mit uns gemeinsam zu pflegen.
Vereinskonzept
Zur Weiterentwicklung des Handballsportes in der Region Lommatzscher Pflege wurde vom Vorstand des SSV Lommatzsch unter Leitung des Vorsitzenden Eberhard Löwe folgendes Konzept entwickelt:
Radeburg am 03.12.
Handball Bezirksliga Frauen:SSV Lommatzsch - TSV Radeburg; 17:18 (9:13)
Dieses Ergebnis konnte im Vorfeld nicht erwartet werden. Die personelle Situation der Mannschaft ließ jedoch einiges befürchten. Dass sich dies jedoch so gravierend auswirken würde, war die eigentliche negative Überraschung.
Lommatzsch kam in Halbzeit eins überhaupt nicht ins Spiel. Begleitet von vielen technischen Fehlern, Ballverlusten, Ungenauigkeiten beim Torwurf, kam vieles zusammen, was nicht auf die „Platte“ gehört. Radeburg hatte dies schnell erkannt, ging ihrerseits aggressiv in die Zweikämpfe, provitierte von Ballverlusten und kam zu leichten Toren. Ständig in Führung liegend, gab das den Gästen Sicherheit im gesamten Spielverlauf. Lommatzsch bemühte sich im zweiten Spielabschnitt um Schadensbegrenzung, stellte die Deckung um und versuchte, den Rückstand zu minimieren. Es gelang nur teilweise. Beim Zwischenstand von 14:16 (48.) keimte erstmals wieder etwas Hoffnung, doch zwei weitere Gegentore ließen auch einen Teilerfolg in weite Ferne rücken. In dieser Schlussphase lief dem Gastgeber auch die Zeit davon, so dass es nur zum Anschlusstreffer reichte. Einzig Christin Ostertag gelang ein gutes Spiel. Zu wenig aus der Sicht des Gastgebers, um erfolgreich zu sein. Negative Begleiterscheinung dieser Begegnung war die mehr als berechtigte rote Karte von Manuela Kusnierz (Radeburg) für ihr hartes Einsteigen im Abwehrverhalten gegen Anne Heinitz.
Am kommenden Wochenende ist das letzte Spiel der ersten Halbserie in Coswig. Hier sollte es mit Konzentration und der richtigen Fehleranalyse aus der Heimniederlage einen versöhnlichen Abschluss der Hinrunde geben.
Aufstellung: Pfeifer, Nitsche 1, Haubold 1, Schmidtgen 2, Heinitz 3, Posselt 3/2, Ostertag 3, Pinkert, Wand 2, Moosche 2
Auswärts weiterhin ungeschlagen!
Handball Bezirksliga Frauen: SG Pirna/Heidenau II - SSV Lommatzsch; 24:30 (9:15)
Von der Tabellensituation ausgehend (7.gegen2.) sollte es eigentlich kein Problem für die Lommatzscher Frauen sein, in diesem Spiel erfolgreich zu sein. Doch wenn man sich die Anzahl der zur Verfügung stehenden Spielerinnen betrachtet, kann man schon ins Grübeln kommen. Doch Bange machen gilt nicht! Mit dieser Einstellung hat Spielertrainerin Corinne Schmidtgen ihre “Mädchen“ aufs Parkett geschickt. Die Mannschaft war gegenüber dem mageren Auftritt im Heimspiel gegen Sportfreunde 01 Dresden II mit einem glanzlosen 14:11 Sieg kaum wiederzuerkennen. Mit einer konzentrierten Startphase schafften sie innerhalb weniger Minuten einen 1:6 Vorsprung, der eine eindeutige Zielrichtung angab. Schnelle Angriffe im Umkehrspiel, verbunden mit gelungenen Spielzügen, ließen die Gastgeber nie zur „Ruhe“ kommen. Dies gelang auch über die Halbzeitpause hinweg bis zur 37. Minute (12:18) Danach kam Sand ins Getriebe der Gäste, u.a. durch zu schnelles und ungenaues Abschließen von Angriffen, was zu leichtem Ballbesitz der Gastgeber und damit verbunden zu vermeidbaren Toren führte. Pirna/Heidenau II holte auf, Julia Protze war nicht in Griff zu kriegen, der wertvolle Vorsprung schmolz bis auf ein Tor dahin (21:22/50.) Doch mehr wurde nicht zugelassen. Es ging ein Ruck durch die Mannschaft, die Deckung stabilisierte sich, die Konzentration wurde hochgehalten, Lommatzsch bekam die zweite Luft und setzte sich wieder ab über die Stationen (21:24, 22:26) ab. Beim 24:26 (55.) waren die Gastgeber konditionell an ihre Grenzen gestoßen, es ging nichts mehr! Im Gegensatz zu den Gästen. Sie fanden in das Spiel zurück über das Konterspiel wie auch über den Positionsangriff. Außer einigen „grenzwertigen“ und rustikalen Abwehrattacken hatte Pirna/Heidenau II nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Leider ließ sich das Schiedsrichterpaar davon anstecken. Es wurde etwas mehr Konsequenz in ihren Entscheidungen vermisst. Der Sieg ging auch in dieser Höhe für Lommatzsch vollkommen in Ordnung. Bei 7m-Entscheidungen gab es bei beiden Mannschaften keinen Fehlwurf zu beanstanden. Das Gewinnen wollen war wohl mit ausschlaggebend für diese geschlossene Mannschaftsleistung.
Aufstellung: Pfeifer, Nitsche, Haubold 8/5, Schmidtgen 4, Posselt 8/1, Heinitz 9, Ostertag, Pinkert, Wand 1.
Enttäuschende Leistung in eigener Halle
Handball Bezirksliga Männer: SSV Lommatzsch – SV Niederau; 24:29 (12:15)
Es ist wie seit mehreren Jahren in diesem Kreisderby, Lommatzsch findet einfach keine Einstellung zu dieser Begegnung. Im Gegensatz zu den Gästen, die in puncto Einsatzbereitschaft und kämpferischer Einstellung den Gastgebern überlegen waren, trotz des Fehlens ihres Torschützen vom Dienst, Denis Dommitzsch, scheiterte Lommatzsch an seiner schlechten Chancenverwertung. Torhüter Sven Georgi gelang diesmal wenig, wurde aber auch von seinen Vorderleuten schwer im Stich gelassen. Den Gastgebern gelang zweimal der Ausgleich in dieser Begegnung, einmal beim 2:2 und nochmals beim 12:12 (27.) Alles andere war ein Hinterherlaufen eines mehr oder weniger großen Rückstandes. Der Kraftaufwand zum zweiten Ausgleich wurde nicht belohnt. Fehler im Abwehr-und Angriffsverhalten wurden von Niederau bestraft. Der Dreitorerückstand zur Halbzeit war der Anfang eines immer größer werdenden Rückstandes in Halbzeit zwei. Über die Stationen 16:21, 19:28 schien man einem Debakel entgegen zuspielen. Erst in der Schlussphase konnte noch etwas Ergebniskosmetik betrieben werden. (siehe Schlussresultat). Eine Siegchance gab es leider zu keinem Zeitpunkt dieser Begegnung. Eine klare Auswertung ist von Nöten, denn die nächste Partie auswärts in Heidenau wird nicht leichter.
Aufstellung: S.Georgi, Ch.Georgi, Neubert, M.Ebert 10/8, Soltysiak 1, S.Ebert 2, Schilling 1, Kramer 1, Hirth 5, T.Halwaß 4, Gebauer, Gentemann, Uhlemann


