Handball
Im Duell der Tabellennachbarn knapp verloren!
SSV Lommatzsch - HSV Dresden III 29:30 (13:14)
Das Ergebnis sagt bereits einiges über den Verlauf dieser Partie aus. Nicht der Angriff hat dieses Spiel verloren, sondern die Abwehrgestaltung war in vielen Situationen nicht clever genug, einfache Tore zu verhindern. Lommatzsch kam sehr gut in diese Begegnung, führte schnell 5:1 und konnte bis zur 20. Minute beim 10:8 diese auch halten. Dabei hatte Torhüter Sven Georgi mit drei in Folge gehaltenen 7m keinen unwesentlichen Anteil daran. Doch Lommatzsch konnte davon nicht so provitieren, wie man sich das erhofft hatte. Dresden glich aus und ging mit einer Eintoreführung in die Halbzeitpause. Bereits hier machte sich bemerkbar, dass die Gäste abgeklärter agierten. Kein Wunder, denn einige Spieler haben noch Regionalligazeiten erlebt, und diese Erfahrung wirkt. Doch die Ausgeglichenheit auf Augenhöhe bleibt weiter bestehen. Keiner Mannschaft gelingt ein größerer Vorsprung. Die Führung wechselt ständig. Lommatzsch muß jedoch mehr an Kraft investieren, um spielerisch, und damit auch konditionell, als die Gäste, denn die technischen Fehler häufen sich, verbunden mit Ballverlusten, die im Umkehrschluß zu leichten Gegentoren führen. Kreismittelspieler Lars Grießbach, mit dem entsprechenden Gewicht ausgestattet, war nie in den Griff zukriegen (8 Tore). Auch Ralf Herrmann und Marko Baumgarten wurden an zu „langer Leine“ gelassen. Eine Fehlerkette, die sich letztendlich negativ auswirkte. Dreizehnmal stand die Partie unentschieden. Auch eine unberechtigte Herausstellung in der 57. Minute für Marcus Hirth beim Stand von 27:29 konnte fast kompensiert werden. Beim 29:30 und noch zwanzig Sekunden und Ballbesitz gelang der nicht unverdiente Ausgleich nicht mehr. Schade! Zu allem Überfluß verletzte sich auch noch Ivo Kobylka, der ein sehr gutes Spiel bot. Wir wünschen ihm von hier gute Besserung.
Aufstellung: Georgi,S, Georgi,C., Ebert, M. 7/4, Neubert 4, Soltysiak, Ebert,S. 1, Pockrandt, Schilling, Hirth 6, Hallwaß 5, Gentemann, Kobylka 6/1
Bericht: Horst Hölzen
Sieg mit Platz zwei belohnt!
SSV Lommatzsch - USV TU Dresden II 22:17 (11:6)
Das Lazarett des Gastgebers hat sich wieder gelichtet, die Auswirkungen auf das spielerische Gesamtbild waren nicht zu übersehen. In der Chancenverwertung gibt es jedoch noch großen Nachholebedarf. Was nützen die klar herausgespielten Chancen, wenn sie nicht in Tore umgewandelt werden können. Bis auf die Startphase, die den Gästen eine kurzzeitige 1:2-Führung bescherte, rollte eine Angriffswelle nach der anderen auf das Dresdener Tor, doch das daraus erzielte Resultat stand in keiner positiven Relation dazu. Die im ersten Spielabschnitt erzielten Tore lagen klar hinter den zusätzlich erzielten Torchancen zurück (acht Pfostenwürfe und sieben 100%-ige).Im Gegensatz dazu gab es am Deckungsverhalten incl. Torhüterin keine Abstriche zu machen. Sechs Gegentore in den ersten dreißig Minuten sind eine sehr positive Quote. Auch in Halbzeit zwei wurde nicht nachgelassen, das Tempo hochgehalten, obwohl die Wechselalternativen nicht immer voll ausgenutzt wurden. Das Torepolster erhöhte sich phasenweise auf acht (18:10/45.) und 21:13/54. danach schaltete die Mannschaft einen Gang zurück, so daß TU Dresden II noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte. Während Lommatzsch mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung nie in Gefahr gerieht, war es bei den Gästen vor allem Lisa Rein, die nie ganz in den Griff zu bekommen war. Ihre insgesamt neun Tore sprechen für sich. Damit wurde Platz zwei in der Tabelle wieder zurück erobert, da im Fernduell um diesen Platz, da TSV Dresden im Ortsderby gegen Dresden-Mitte überraschend verlor.
Aufstellung: Pinkert, Haubold 3/1, Er, Schmidtgen 5, Heinitz 7/1, Posselt 4/2, Ostertag 3, Moosche, Wand.
Bericht: Horst Hölzen
Miniaufgebot erkämpft Sieg
SSV Lommatzsch - TSV Dresden 18:15 (11:10)
Die Personalsituation hat sich beim Gastgeber noch nicht geändert. Mit dem „letzten“ Aufgebot musste auch dieses Spiel bestritten, beide Mannschaften belegen in der Tabelle punktgleich die Plätze 2 (Lommatzsch) und 3 (Dresden). Die kurzzeitige 2:0-Führung wurde genauso schnell wieder abgegeben, doch auch die Gäste aus der Landeshauptstadt konnten sich nur kurzzeitig an ihrer Führung erfreuen (2:4). Ausgeglichenheit ab der 15, Minute bis zum Halbzeitpfiff. Sechsmal stand es unentschieden, ehe Lommatzsch durch Anne Heinitz das 11:10 erzielte. Sie war mit insgesamt 11 Toren die mit Abstand beste Torewerferin dieser Begegnung. Wenn überhaupt etwas zu bemängeln war, dann die zwei verworfenen 7m. Doch auch Dresden hatte drei Fehlwürfe vom „Punkt“, so dass sich dies wieder ausglich. So nahm das Spiel auf Augenhöhe auch in Halbzeit zwei seinen Lauf. Bis zur 45. Minute gelang keiner Mannschaft ein entscheidenter Torvorteil. Lommatzsch hatte mit nur einer Wechselspielerin nur wenig Möglichkeiten des Austausches, im Gegensatz zu den Gästen, die eine quantitativ hohe Anzahl auf der Bank hatten. Ein entscheidenter Faktor war die mannschaftliche Geschlossenheit, die sich vor allem im Abwehrverhalten widerspiegelte und mit Torhüterin Maria Pfeifer ein sicherer Rückenhalt zwischen den Pfosten stand. Ein Zweitorevorsprung ab der 46. Minute (15:13) war eine gewisse Vorentscheidung, Dresden gelang nochmals der Anschlusstreffer zum 16:15 (53.). danach ging für die Gäste nichts mehr. Lommatzsch konnte noch zweimal nachlegen und dabei noch einen weiteren 7m verwerfen, am letztendlich verdienten Sieg änderte dies nichts mehr. Gratulation für diese Leistung, die Trauben im nächsten Auswärtsspiel beim ungeschlagenen Spitzenreiter hängen jedoch wesentlich höher!
Aufstellung: Pfeifer, Nitzsche, Haubold 1/1, Schmidtgen 3, Heinitz 11/7, Posselt 1, Ostertag 1, Pinkert, Moosche 1.
Bilder zum Spiel unter:http://www.ssvlommatzsch.de/verein/galerie/category/5-handball-frauen-ssv-lommatzsch-tsv-dresden.html
Dem Spitzenreiter lange Paroli geboten
VfL Meißen - SSV Lommatzsch 19:14 (8:10)
Unterschiedlicher konnten die Voraussetzungen für diese Begegnung nicht sein. Das personelle Übergewicht des ungeschlagenen Spitzenreiters gegen den Tabellenzweiten sollte letztendlich den Ausschlag für den Sieg geben. Lommatzsch konnte bis weit in die zweite Halbzeit das Spiel offen halten, der erste Spielabschnitt konnte sogar mit leichten Vorteilen abgeschlossen werden. Die Gäste begannen sehr konzentriert ihr Spiel aufzuziehen. Aus einer sicheren Deckung heraus, verbunden mit einer sehr guten Torhüterleistung von Maria Pfeifer gestalteten sie der ersten Spielabschnitt. Spielerische Vorteile konnten mit Toren untermauert werden, so dass die Torfolge 1:3, 3:7, 4:8 (20.) mehr als gerechtfertigt war. Der Halbzeitstand entsprach den Spielanteilen. Ein Torhüterwechsel beim Gastgeber gab der Mannschaft einen Ruck, sich auf ihr eigenes natürlich vorhandenes spielerisches Potenzial zu besinnen. Dazu kam manch grenzwertige Agressivität im Abwehrverhalten, parallel dazu einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen, und Lommatzsch sah sich ab Mitte von Halbzeit zwei in der Verfolgerolle. Eine 14:12-Führung vom VfL konnte nochmals ausgeglichen werden, doch mehr gelang nicht. Erfolgreiche Torwürfe hatten Seltenheiswert, die Ungenauigkeit nahm zu. Lommatzsch gelang in der Schlussphase kein Tor mehr, Meißen deren noch fünf . Der Sieg für den Gastgeber geht in Ordnung, wobei es fünfzig Minuten ein Spiel auf Augenhöhe war, danach fehlten den Gästen die personellen Alternativen. Diese positive Erkenntnis konnte der Tabellenzweite beruhigt mit nach Hause nehmen.
Aufstellung: Pfeifer, Haubold 4/3, Heinitz 3, Posselt 2, Ostertzag 1, Pinkert, Schmidtgen 2, Wand, Moosche 2.
Bericht: Horst Hölzen
Erfolg nach fünf Niederlagen
SSV Lommatzsch - SG Klotzsche 30:26 (16:13)
Nach fünf Niederlagen in Folge endlich wieder ein Erfolg, auch wenn die Begleiterscheinung unerfreulich war, es war kein Schiedsrichterpaar angereist. Klotzsche verzichtete auf einen Vertreter, dadurch pfiff ein Lommatzscher Schiedsrichterpaar.Nach einigem Abtasten gelang den Gastgebern ein spielerischer Vorteil, der sich auch in der laufenden Tordifferenz abzeichnete. Nach dem 3:3-Gleichstand erhöhte Lommatzsch mit vier Toren in Folge auf 7:3. Diese Differenz wurde gehalten bi s in die Anfangsphase der zweiten Halbzeit (19:15/36.). Doch die Gäste hatten jetzt ihre stärkste Phase. Beim 20:20 gelang ihnen der nicht unverdiente Ausgleich, einmal gingen sie in Führung (20:22). Doch die Gastgeber kamen zurück in die Erfolgsspur mit vier Toren in Folge (24:22/50.). Dies war schon eine gewisse Vorentscheidung, denn damit hatte man den Gästen den „Nerv“ gezogen, erhöhte kontinuierlich und gewann verdient mit 30:26. Ohne Sven Ebert und Eric Kramer hat die Mannschaft eine mannschaftlich geschlossene wie spielerische gute Leistung geboten. Einziger Wermutstropfen war das rüde Einsteigen eines Gästespielers gegen Tom Schilling, der bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden bereits sieben Tore erzielte.
Aufstellung: Georgi, Neubert 5, Ebert 7/2, Soltysiak, Tanner, Schilling 7, Hirth 2, Halwaß 2, Gentemann 2, Kobylka 3/1, Pockrandt 2.


