Handball
Radeburg am 03.12.
Handball Bezirksliga Frauen:SSV Lommatzsch - TSV Radeburg; 17:18 (9:13)
Dieses Ergebnis konnte im Vorfeld nicht erwartet werden. Die personelle Situation der Mannschaft ließ jedoch einiges befürchten. Dass sich dies jedoch so gravierend auswirken würde, war die eigentliche negative Überraschung.
Lommatzsch kam in Halbzeit eins überhaupt nicht ins Spiel. Begleitet von vielen technischen Fehlern, Ballverlusten, Ungenauigkeiten beim Torwurf, kam vieles zusammen, was nicht auf die „Platte“ gehört. Radeburg hatte dies schnell erkannt, ging ihrerseits aggressiv in die Zweikämpfe, provitierte von Ballverlusten und kam zu leichten Toren. Ständig in Führung liegend, gab das den Gästen Sicherheit im gesamten Spielverlauf. Lommatzsch bemühte sich im zweiten Spielabschnitt um Schadensbegrenzung, stellte die Deckung um und versuchte, den Rückstand zu minimieren. Es gelang nur teilweise. Beim Zwischenstand von 14:16 (48.) keimte erstmals wieder etwas Hoffnung, doch zwei weitere Gegentore ließen auch einen Teilerfolg in weite Ferne rücken. In dieser Schlussphase lief dem Gastgeber auch die Zeit davon, so dass es nur zum Anschlusstreffer reichte. Einzig Christin Ostertag gelang ein gutes Spiel. Zu wenig aus der Sicht des Gastgebers, um erfolgreich zu sein. Negative Begleiterscheinung dieser Begegnung war die mehr als berechtigte rote Karte von Manuela Kusnierz (Radeburg) für ihr hartes Einsteigen im Abwehrverhalten gegen Anne Heinitz.
Am kommenden Wochenende ist das letzte Spiel der ersten Halbserie in Coswig. Hier sollte es mit Konzentration und der richtigen Fehleranalyse aus der Heimniederlage einen versöhnlichen Abschluss der Hinrunde geben.
Aufstellung: Pfeifer, Nitsche 1, Haubold 1, Schmidtgen 2, Heinitz 3, Posselt 3/2, Ostertag 3, Pinkert, Wand 2, Moosche 2


